Was ist das gebet?
- Predigt von P. Franz Schmidberger, am 28. mai in der Kirche "Maria Hilfe der Christen" in Schönenberg -


 

(mit einigen geringen Änderungen und Erweiterungen)

 

Ehrwürdige Schwestern,

liebe Schülerinnen,

liebe Gläubige!

 

Nach seinem erlösenden Leiden und Tod am Kreuz und seiner siegreichen Auferstehung am Ostermorgen weilte unser Herr und Heiland noch volle 40 Tage bei seinen Jüngern auf Erden, um ihnen in vielfacher Weise zu beweisen, dass er lebe, ihnen also mithin Beweise seiner Gottheit zu liefern, um sie zu trösten und sie in die Geheimnisse seines Reiches einzuführen (Apg. 1, 3).

 Am vergangenen Donnerstag hat nun unser Herr und Heiland diese Welt verlassen, um zu seinem Vater zurückzukehren, uns dort einen Platz zu bereiten und seine himmlische Liturgie zu feiern. Unmittelbar davor gibt er seinen Aposteln letzte Anweisungen und letzte Vermächtnisse; eines der kostbarsten ist dabei das Gebet, sein Gebet: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bitten werdet, so wird er es euch geben. Bis jetzt habt ihr um nichts in meinem Namen gebeten. Bittet, und ihr werdet empfangen, und eure Freude wird vollkommen sein.“ (Joh 16, 23-24).

 Was ist das Gebet? Der hl. Augustinus definiert es als einen Aufschrei des Herzens zu Gott, der hl. Thomas von Aquin als eine Erhebung des Geistes, die hl. Theresia von Avila als eine vertraute Unterhaltung mit Gott. Und folglich kann man es unterteilen in das Gebet des Lobes und der Anbetung, in das Gebet des Dankes und jenes der Bitte. Der moderne Mensch, der sich autonom, also selbständig und unabhängig gegenüber Gott, seiner Majestät und seiner Herrlichkeit, seiner Gnade und seiner Liebe vorkommt, glaubt des Gebetes nicht mehr zu bedürfen. Er steht vor Gott, den er im besten Fall noch als einen Partner oder Kollegen betrachtet; in Anbetung vor Gott knien scheint ihm eine Erniedrigung zu sein. Auch des Dankes glaubt er nicht zu bedürfen, da er die Gaben Gottes als eine Selbstverständlichkeit und noch viel mehr als Ergebnis seines eigenen Schaffens ansieht. Auch die Bitte um Gaben, Segnungen und Gnaden des Allerhöchsten ist ihm fremd geworden: Wir brauchen keine Flurprozessionen mit Gebet um Gedeihen der Saat, um das Reifen der Früchte; dazu haben wir den Kunstdünger. Vor Hagel und Ungewitter schützt uns die Hagelversicherung oder entschädigt uns wenigstens; vor Schaden an Leib und Seele bewahrt uns die Auto- und Reiseversicherung, und vor dem Tod gewiss die Lebensversicherung.

 Indes ist das Gebet die erste Bewegung der Seele überhaupt; es ist im wahrsten Sinn ihr Atmen. Wir wissen, was aus einem Leib wird, der nicht mehr atmet: Er wird zum Leichnam, zum Kadaver. Und weil die Menschen heute nicht mehr beten, darum begegnen wir so vielen geistigen Leichnamen, geistigen Wracks. Nicht umsonst sagt der hl. Alphons von Liguori: Wer betet, der rettet sich; wer nicht betet, geht verloren. Und er fährt fort: All jene, die sich gerettet haben, haben sich gerettet, weil sie gebetet und beharrlich gebetet haben; und all jene, die verloren gegangen sind, sind deshalb verloren gegangen, weil sie nicht gebetet oder nicht genügend gebetet oder das Beten aufgegeben haben.

 Was aber heisst, den Vater im Namen Jesu bitten? Ihn bitten, gestützt auf die unendlichen Verdienste des göttlichen Erlösers selbst: auf sein heiliges Kreuz, auf seine heiligen fünf Wunden, auf sein kostbares Blut. Ihn bitten in den Gebetsmeinungen des Erlöserherzens. Und welche sind diese? Wir erfahren sie vor allem in den drei ersten Bitten des Vaterunsers: ‘Geheiligt werde Dein Name’ dadurch, dass die Menschen deine Herrlichkeit erkennen; ‘zu uns komme Dein Reich’ der Wahrheit und des Lebens, der Heiligkeit und der Gnade, der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens; ‘Dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden – nicht der meine. Im Namen Jesu bitten heisst also, im Sinne der Ehre Gottes und unseres ewigen Heiles bitten. Und weil wir als Halbblinde uns allzu oft in den Wegen der göttlichen Vorsehung täuschen, dürfen wir um zeitliche Dinge – Erfolg im Beruf, irdische Güter, Gesundheit und langes Leben – nur bedingt bitten: Falls diese zur Verherrlichung Gottes gereichen und zum Vorteil unserer Seele.

 

Welches nun sind die Qualitäten des richtigen christlichen Gebetes? Es sind deren fünf:

 

1. Das Gebet muss andächtig sein; d.h. man muss sich auf das Gebet einstimmen, damit es gelingt. Man muss sozusagen darum beten, um richtig beten zu können. Man muss sich darüber im klaren sein, mit wem man spricht und sich somit in die Gegenwart Gottes versetzen, unnötige und störende Gedanken abweisen. Man muss achten auf die Worte, auf deren Sinn und allezeit den Adressaten des Gebetes, also den dreifaltigen Gott vor Augen haben. Das Gebet will inbrünstig, innig sein; es ist eine vertraute Unterhaltung mit dem göttlichen Seelenfreund, ihm bald für eine Gnade dankend, bald ihn um einen Rat bittend, bald sich eines Fehlers anklagend, bald ihn selbst bewundernd und sich ihm hinschenkend. Sonst trifft uns der Vorwurf Gottes an die Israeliten im Alten Testament: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir entfernt.

 

2. Das christliche Gebet ist demütig: Man kommt nicht zum lieben Gott mit den Händen in der Hosentasche; man tritt vor ihn hin als Geschöpf und dazu als Sünder. Wir müssen uns unserer restlosen Abhängigkeit von unserem Schöpfer schon in der natürlichen Ordnung bewusst sein. Jeder Gedanke, jedes Wort, jeder Atemzug und jeder Herzschlag, jede Tat hängt von einer Erstursache ab. Und im Gnadenbereich gilt diese Abhängigkeit noch viel mehr: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh 15, 5). Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner beleuchtet das Merkmal des christlichen Gebetes: Beide steigen hinauf in den Tempel, um zu beten; der eine stellt sich ganz vorne hin, zählt seine guten Taten auf und weist auf seine Qualitäten hin. Der andere aber „stand von ferne und wagte nicht einmal, die Augen zum Himmel zu erheben; er schlug vielmehr an seine Brust und sprach: ‚Oh Gott, sei mir Sünder gnädig!’“ Und Christus, der Erzähler dieses Gleichnisses, schliesst mit dem Hinweis, dass dieser gerechtfertigt nach Hause ging, jener nicht (Lk 18, 9-14).

 

3. Das christliche Gebet ist darüber hinaus vertrauensvoll. Auch dafür ist der fleischgewordene Gott, nämlich Christus, unser Lehrer in Wort und Beispiel. In der Bergpredigt fordert er uns zum Vertrauen in Gottes gütige Vatersorge und Vorsehung auf: „Betrachtet die Vögel des Himmels! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen; doch euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht mehr wert als sie? Betrachtet die Lilien des Feldes! Wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Ich sage euch aber, selbst Salomon in all seiner Pracht war nicht gekleidet wie eine einzige von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingläubigen!“ (Mt 6, 26-30). - Und ein anderes Mal führt er aus: „Wenn einer von euch seinen Vater um Brot bittet, wird er ihm einen Stein geben? Oder um einen Fisch, wird er ihm statt des Fisches eine Schlange geben? Oder wenn er um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion reichen? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird euer himmlischer Vater den guten Geist jenen vom Himmel geben, die ihn darum bitten!“ (Lk 11, 11-13).

 Da kommen uns auch zwei Ereignisse aus dem Leben des Herrn in den Sinn, die das Vertrauen des gottsuchenden Menschen in seinen Erlöser ins rechte Licht rücken: Da ist eine Frau, die seit 12 Jahren an Blutfluss leidet. Sie kommt zum Herrn, indem sie sich sagt: Wenn ich nur den Saum seines Gewandes berühre, so werde ich gesund werden. Und so geschah es (Mt 9, 20-22). – Und da ist der Hauptmann von Karphanaum, der den Weltenheiland darum bittet, seinen gelähmten Knecht gesund zu machen; und da er sich auf den Weg zu seinem Hause begibt, lässt er ihm durch eine Gesandtschaft sagen: Herr, ich bin nicht würdig, dass Du einkehrst unter mein Dach; aber schon ein Wort aus Deinem Munde von der Ferne wird meinen Knecht gesund machen. So gross war der Glaube und das Vertrauen dieses Mannes in die göttliche Allmacht Jesu. Und in der nämlichen Stunde war der Knecht gesund (Mt 8, 5-13).

 

4. Sodann muss das christliche Gebet ein beharrliches sein. Gerade dies versucht uns Christus im Lukas-Evangelium mit zwei Gleichnissen vor Augen zu führen. „Nehmen wir an“, so sagt er, „einer von euch hat einen Freund, zu dem geht er um Mitternacht und spricht: Freund, leih mir drei Brote; denn ein Freund von mir ist auf der Reise zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts vorzusetzen. Jener aber antwortet von drinnen: Lass mich in Ruhe. Die Tür ist verschlossen, und meine Kinder sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben. Lässt nun jener nicht nach zu klopfen, so sage ich euch, wenn der andere auch nicht darum aufsteht und ihm gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er nötig hat (Lk 11, 5-8). Und Christus schliesst daran die Aufforderung: „Bittet, und es wird euch gegeben; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan.“

 Ein anderes Mal lebte in einer Stadt „ein Richter, der Gott nicht fürchtete und nach keinem Menschen fragte. In jener Stadt lebte nun eine Witwe. Die ging wieder und wieder zu ihm und bat: Schaffe mir Recht gegen meinen Bedränger. Lange Zeit wollte er nicht. Dann aber sagte er sich: Ich fürchte zwar Gott nicht und frage nach keinem Menschen; nur weil diese Witwe mir lästig fällt, will ich ihr Recht verschaffen. Sonst kommt sie noch am Ende und schlägt mich ins Gesicht“ (Lk 18, 2-5). Christus fordert uns auf, sozusagen Gott durch ausharrendes Beten lästig zu fallen.

 Die hl. Monika flehte unter Tränen und Seufzern 24 Jahre um die Bekehrung ihres missratenen Sohnes Augustinus, bis er sich schliesslich im 31. Lebensjahr taufen liess und zu einem der grössten Heiligen und Kirchenlehrer wurde. Wäre Monika wohl die hl. Monika geworden, wenn Gott sie gleich am ersten Tag oder im ersten Jahr erhört hätte?

 Das wahre christliche Gebet ist weltenverändernd; aber noch viel mehr, und an erster Stelle, wandelt es unsere eigene Seele um.

 

5. Schliesslich ist das christliche Gebet ein ergebenes: Man versucht nicht, die Gnade Gottes zu erzwingen, sondern legt alles in Gottes Hände, damit er gemäss seiner Vorsehung und zu seiner Stunde gewährt, was seinem heiligen Willen entspricht. Welchen bösen Streich würde er uns spielen, würde er immer unsere unerleuchteten Bitten erhören!

 Da fällt mir die Geschichte einer Frau ein, deren Kind sterbenskrank darniederlag. Der Pfarrer besuchte die Familie und tröstete die Mutter mit den Worten: „Wir wollen beten, damit alles sich zum besten wende. Ist es Gottes Wille, dass dieses Kind wieder gesund wird, so wird es gewiss so sein; will er es aber von dieser Welt hinwegnehmen, so sei es ihm zurückgeschenkt.“ „Nein“, rief die Frau in Leidenschaft aus, „er darf, er kann mir mein Kind nicht wegnehmen.“ Der Pfarrer, etwas bestürzt ob solch leidenschaftlichem Eigenwillen, machte sich auf den Heimweg. Das Kind wurde gesund. Doch später kam es als erwachsener Mann auf die schiefe Bahn, wurde zu einem Schwerverbrecher und starb am Galgen. Wäre es nicht besser gewesen, wenn Gott es im Kindesalter von dieser Erde hinweggenommen hätte?

 Wie anders ist doch das Gebet der einfachen Darlegung Mariens bei der Hochzeit zu Kanaa: Sie haben keinen Wein mehr! (Joh 2, 4). Und auch das Gebet der Schwestern des Lazarus: Herr, den du liebst, er ist krank (Joh 11, 3).

 

Wenden wir uns noch den drei äusseren Formen des Gebetes zu.

Das mündliche Gebet, also Rosenkranz, Litaneien, Kreuzweg und vor allem das liturgische Gebet mit dem göttlichen Offizium und den Texten der hl. Messe nährt die Seele; es ist das Gebet der christlichen Gemeinschaft, für das der Herr die schöne Verheissung gegeben hat: „Wenn zwei von euch auf Erden um irgend etwas einmütig bitten, so wird es ihnen von meinem himmlischen Vater zuteil werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18, 19-20).

 Das betrachtende Gebet versenkt sich in eine Stelle des Evangeliums oder in ein Ereignis aus dem Leben Jesu oder in einen Glaubensartikel unserer heiligen Religion mit Gedächtnis, Verstand und Willen. Die hl. Theresia von Avila sagt von ihm, es könne nicht mit der Sünde zusammen bestehen; entweder gibt man das eine oder das andere auf.

 Das Herzensgebet, dieser vertraute Verkehr mit dem Herrn und seiner hochheiligen Mutter, ist gleichsam eine Vorwegnahme der Tätigkeit des Himmels, wo wir feiern und schauen, schauen und lieben, lieben und preisen (hl. Augustinus). Erzbischof Lefebvre beteuert in seinem geistigen Wegweiser, wenn uns dieses Gebet abhanden käme wäre dies ein Zeichen, dass der Hl. Geist seine Kirche verlassen hat.

 

 Christus selber gibt uns als Mensch das Beispiel des Gebetes. Er betete in seiner Krippe, er kannte ein Leben des Gebetes und der Arbeit 30 lange Jahre verborgen im Hause zu Nazareth; er verbrachte ganze Nächte im Gebet während seines öffentlichen Wirkens, insbesondere vor der Apostelwahl und der Verheissung der Eucharistie; er beschloss sein öffentliches Wirken mit dem hohepriesterlichen Gebet, das uns im 17. Kapitel des hl. Johannes überliefert ist; er betete am Kreuz.

 Genau so taten es die ersten Christen als seine Jünger. Das Gebet machte einen wesentlichen Bestandteil ihres Lebens aus. Man lese dazu die Apostelgeschichte, wo es heisst, dass sie sich nach der Himmelfahrt des Herrn im Abendmahlsaal versammelten um Maria, die Mutter Jesu, um sich im Gebet auf die Herabkunft des Heiligen Geistes vorzubereiten (Apg 1, 14). Danach hielten sie fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brotbrechen und am Gebet (Apg 2, 42). Es gab sogar schon festgesetzte Zeiten zum Gebet: Petrus und Johannes stiegen um die neunte Stunde hinauf in den Tempel, um zu beten (Apg 3, 1). Paulus und Silas stimmten im Gefängnis um Mitternacht das Lob Gottes an (Apg 16, 25).

 Wollen wir also authentische Jünger des göttlichen Meisters, Nachfolger und Freunde der ersten Christen sein, so dürfen wir uns nicht zufrieden geben mit dem einen oder anderen formelhaften Gebet; dann muss vielmehr das Gebet in unserem Leben fest verankert sein; dann müssen wir selbst zu einem lebendigen Gebet, zu einem Tempel des Gebetes, zu einer Gebetssäule werden.

 Der heutige Mensch hat für alles Mögliche Zeit: Für das Feste-Feiern, für einen langen Urlaub und ausgedehnte Reisen, für den Sport und Stunden vor dem Fernseher oder für das Surfen im Internet – nur nicht für das Gebet. Nicht umsonst klagte die Muttergottes bei ihren Erscheinungen 1917 in Fatima darüber, dass so viele Seelen verloren gingen, weil niemand für sie betet und opfert. Sie sagte nicht, dass sie verloren gingen, weil die Welt schlecht, die Massenmedien einen verheerenden Einfluss ausübten oder sonst die Zeiten ungünstig seien. All das ist wahr; aber es ist nicht der Hauptgrund; „weil niemand für die betet und opfert“ hat sie gesagt. Und so wünschte ich, dass all unsere Häuser, unsere Priorate, Kapellen, Schulen und Seminare Stätten des Gebetes seien, wo man also die Hände faltet und die Knie beugt, um Gott anzubeten und ihn um seine Gnade anzuflehen. Beten wir vor allem in unseren Familien den Rosenkranz, um den Glauben zu bewahren und immer tiefer in die Geheimnisse des Lebens, des Leidens und der Herrlichkeit Jesu Christi einzudringen. Deutschland und das ehemals christliche Abendland müssen zum Gebet und zum Gebetsgeist zurückkehren; andernfalls werden uns in nicht allzu weiter Ferne die Mohammedaner lehren, wie man zu Allah betet.  

Treffend sagt der hl. Augustinus: Wer recht zu beten weiss, der weiss auch recht zu leben. Fügen wir dem hinzu: Und wer recht zu leben weiss, der weiss auch, christlich zu sterben; wer aber christlich stirbt, der wird der Krone der Herrlichkeit nicht verlustig gehen.

Amen.